Zitronenschnitten mit Joghurtcreme

So ganz hat das mit der versprochenen Flut an neuen Rezepten ja nicht geklappt, muss ich schon zugeben.

Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass mich ein ganz schlimmer Fall von Perfektionitis erwischt hat. Dutzende Raw-Dateien schlummern auf dem PC – durch die Bank nicht scharf genug, nicht gut komponiert, uninteressant. Die zugehörigen Rezepte schwirren auf handbeschriebenen Zetteln durch die Küche – nicht raffiniert genug oder zu kompliziert, alles schon mal da gewesen, definitiv verbesserungsfähig.

Und dann der nächste Schritt: Was schreiben? „Lecker, bitte nachkochen!“ ist halt nicht genug für den ambitionierten Foodblogger.

Hach, das Leben ist schon schwer. Dieser Kuchen aber, der ist gut. Lecker, sogar. Bitte nachbacken!

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Zitronenkekse

Manchmal weiß man genau, was man will.

Ich wollte Kekse, ganz einfache Zitronenkekse zum Tee, oder für den kleinen Durchhänger am Vormittag.

Zitronig sollten sie sein und mürbe, schnell gemacht und am besten solche Kekse, die immer besser werden, je länger sie lagern.

Ich war nicht in der Stimmung für Fleißarbeit, also nichts, das man ausstechen, füllen, spritzen, glasieren oder dekorieren müsste.

Wie gesagt, ich wusste genau, was ich wollte.

Nur das passende Rezept fand sich nirgends, bis ich auf die Idee kam, dass man den Teig für Omas Fingergolatschen – der eh der mürbste, zitronigste, zart-buttrigste Teig ist, den ich kenne – ja nicht unbedingt zu Golatschen formen muss. Dadurch, dass er beim Ruhen im Kühlschrank sehr fest wird, eignet er sich auch perfekt für Kekse, die man einfach von der Rolle schneidet.

Das Rezept ergibt ungefähr drei Bleche Kekse, die am besten schmecken, wenn sie mindestens eine Nacht Zeit haben durchzuziehen. Theoretisch halten sie sich wochenlang. Also, theoretisch.
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