Dan Bing – Frühstückswraps aus Taiwan

Hier ist es nun, das erste Rezept, dass ich aus Irland mitgebracht habe: Taiwanische Frühstückswraps.

Ja, ich war tatsächlich in Irland. Nein, ich habe mich nicht in der Insel geirrt. Ja, Fish Pie und Co. kommen auch noch.

Aber zwischen den Feiertagen, nach drei Tagen Festtagsschlemmen und Geschirrbergen, gelüstete es mich mehr nach diesem unaufgeregten und trotzdem leckeren Streetfoodklassiker. Mit dem hatte uns eine Mitbewohnerin aus Taiwan nämlich eines Morgens eine Freude gemacht, schmecken tut er aber auch zu anderen Tageszeit.

Und so nebenbei kann man in diesen Wraps auch so einige Reste vom Raclette unterbringen. Pflicht sind nämlich nur Ei und Frühlingszwiebeln, ansonsten hat man bei der Wahl der Füllungen freie Hand.
In meinem Dan Bing befinden sich heute Speck und Käse, laut Ti-Yun, besagter Mitbewohnerin, ist das in Taiwan eine sehr beliebte Variante. Glaube ich sofort.

https://lh3.googleusercontent.com/-E8hRKMle2RM/VoLG8Rmq8sI/AAAAAAAAAlY/UBYaiynFtaM/s749-Ic42/Dan%252520Bing.jpg

Weiterlesen

Warmer Kartoffelsalat mit Rosenkohl, Nüssen und Speck

Eigentlich wollte ich diesen Blogpost mit einem Lobgesang auf Wintergerichte beginnen. Auf Seelenwärmer mit Kartoffeln, Kohl und Speck. Auf die psychologische Wirkung sonnengleicher Spiegeleier.

Aber dann hab ich aus dem Fenster gesehen und festgestellt, dass der Frühling dieses Jahr wohl schon kurz vor Weihnachten Einzug gehalten hat.

Was soll’s, der Wind pfeift trotzdem frisch, die Tage sind viel zu kurz und die Seele kann doch immer etwas Warmes vertragen.

https://lh4.googleusercontent.com/-HqtxAfwHKHw/VJRHbyZg5vI/AAAAAAAAASo/HP1orvyR9Gw/w504-h749-no/Warmer%2BKartoffelsalat%2Bmit%2BSpiegelei.jpg

Weiterlesen

Omuraisu

Ich weiß gar nicht mehr wie ich das erste Mal auf den Youtube-Kanal von Cooking with Dog gestoßen bin. Ich glaube das war vor einigen Jahren auf der Suche nach Rezepten für Melonpan, Hefeteiggebäck in Keksteigkrust, das mir in der Animeserie Azumanga Daioh begegnet ist. (Da fällt mir ein, ich sollte mal wieder Melonpan backen. Oder Azumanga Daioh gucken. Oder, okay, erst mal den Blogpost zu Ende schreiben.)

Die Videos haben mich fasziniert. Zum einen sind sie charmant-schrullig aufgezogen, mit Moderator Francis, dem Pudel und Chef, der Köchin. Zum anderen sind auch kurzweilig. Keins der Videos dauert länger als zehn Minuten, meistens sogar eher fünf, trotzdem sind alle Arbeitsschritte detailliert und effizient präsentiert. Und am allerwichtigsten: Alles sieht so lecker aus!

Ich hatte mich also bald drangemacht das ein oder andere nachzukochen, im speziellen japanische Gerichte mit westlichen Wurzeln, auch youshoku genannt. Da hatte ich nämlich die ZUtaten meistens zu Hause oder zumindest gab es sie im Ort, und es fiel mir auch leichter die Familie davon zu überzeugen, dass man die Ergebnisse durchaus essen kann. Mehr über youshoku kann man übrigens hier bei Just Hungry (auf Englisch) lesen.

Eins der Gerichte, die sich schnell einen Platz in meiner Alltagsküche verdient hatten, ist Omuraisu. Der Name setzt sich aus den japanisierten Schreibweisen für omelette und rice zusammen und genau das ist Omuraisu auch: Tomatenreis im Eimantel. Es ist eins dieser Gerichte, in denen man allerhand Reste aus dem Kühlschrank unterbringen kann, das man ruhig für eine Person kochen kann und das, zusammen mit Salat, eine ziemlich komplette Mahlzeit abgibt.

Weiterlesen