Zitronenschnitten mit Joghurtcreme

So ganz hat das mit der versprochenen Flut an neuen Rezepten ja nicht geklappt, muss ich schon zugeben.

Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass mich ein ganz schlimmer Fall von Perfektionitis erwischt hat. Dutzende Raw-Dateien schlummern auf dem PC – durch die Bank nicht scharf genug, nicht gut komponiert, uninteressant. Die zugehörigen Rezepte schwirren auf handbeschriebenen Zetteln durch die Küche – nicht raffiniert genug oder zu kompliziert, alles schon mal da gewesen, definitiv verbesserungsfähig.

Und dann der nächste Schritt: Was schreiben? „Lecker, bitte nachkochen!“ ist halt nicht genug für den ambitionierten Foodblogger.

Hach, das Leben ist schon schwer. Dieser Kuchen aber, der ist gut. Lecker, sogar. Bitte nachbacken!

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Brownies mit Minzsahne

Sibel von Insane in the Kitchen lädt bei zorra (1x umrühren bitte aka kochtopf) zum Blogevent ein und da musste ich dabei sein.

Beide Blogs lese ich nämlich unheimlich gerne. Außerdem lautet das Thema „Death by Chocolate„. Muss ich noch mehr sagen?

Ich habe da nämlich DAS Rezept für DIE Brownies im Angebot.

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Orangen Upside-Down Kuchen mit Kardamom und Vanille

Ich mag Kuchen, die schon beim Zubereiten die Sinne verwöhnen. Das ist bei dem hier gegeben: allein der Geruch, wenn man in die Orangen schneidet, die Kardamomkapseln zermörsert, wenn die Vanille vor sich hin schmurgelt, herrlich.

Noch dazu sieht der Kuchen dann auch noch direkt aus der Form besser aus als so manche aufwendig dekorierte Torte.

Orangen Upside-Down Kuchen mit Kardamom

Ein paar Anmerkungen vorneweg.

Das Rezept ist auf eine kleine Springform mit 18 cm Durchmesser ausgelegt, für eine normale 16 cm Springform sollte man es aber einfach verdoppeln können.

Am besten schmeckt mir hier ein etwas säuerlicher, im Becher gereifter Joghurt, kein milder. Ebenfalls schmecken frisch zerstoßene Kardamomsamen besser als fertig gemahlener, allerdings hab ich beim abfotografierten Kuchen diesmal einen Rest gemahlenen Kardamom aufgebraucht. Ich hatte ungefähr einen gestrichenen Teelöffel verwendet und der Kuchen war zwar lecker, aber nicht so gut duftend wie sonst.

Je nach Eigröße wird der Kuchen sich vermutlich etwas über den Springformrand hinaus wölben. Macht gar nichts, so kann man ihn nachher schön gerade schneiden. Der Abschnitt ist dann die Belohnung für den fleißigen Bäcker und/oder Trost für Familienmitglieder, die sich mit dem Kuchenessen noch gedulden müssen, bis die Sonne wieder aufgeht und das Foto gemacht werden kann.

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Halloween Kürbistorte

Zugegeben, ich bin ein klein wenig spät dran. Folgendes Rezept kann man dann halt schon mal als Inspiration fürs nächste Jahr auffassen. Oder einfach neutral dekoriert dieses Jahr noch genießen.

Eine sehr gute Freundin (*wink*) hat Ende Oktober Geburtstag (und das, wie mir meine automatische Erinnerung per E-Mail mitteilte, jährlich!), das heißt ich darf bei ihren Geburtstagstorten so richtig meiner Halloween-Kürbis-Grusel-Deko-Lust frönen. Dieses Jahr wurde es eine Kürbis-Kürbistorte, sprich aus Kürbis und als Kürbis dekoriert.

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Dinkelbaguette mit Oliven und Thymian

In letzter Zeit bin ich mal wieder in Brot-back-Stimmung. Seit dem No-Knead-Bread mit Schwammerln und Haselnüssen habe ich das selbe Brot auch noch einmal mit Oliven, einmal mit Kümmel und Kardamom und einmal ganz pur gebacken. Das Event zum World Bread Day kam da also gerade recht. Dummerweise bin ich aber erst heute früh überhaupt darauf aufmerksam geworden… aber in den Fingern hat es mich trotzdem gejuckt. Vorteige oder langes Ruhen über Nacht waren deswegen erst mal vom Tisch.

Folgendes Rezept, usprünglich von Aurélie Bastian, hatte ich im Sommer auch schon ein paar Mal gebacken, zum Grillen oder auch so. Geht fix, ist lecker und lässt sich auch gut abwandeln.

Bei mir ist das Baguette heute aus Dinkelmehl und enthält Thymian und Oliven. Die Ruhezeiten zwischen den Arbeitsschritten habe ich aus meiner Erfahrung etwas nach oben korrigiert. Trotzdem ist mir das Baguette diesmal nicht ganz so toll aufgegangen… man sollte sich vermutlich nicht hundertprozentig auf das letzte Restchen aus dem letzten Tütchen Hefe verlassen.

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No Knead Bread mit Schwammerln und Haselnüssen

Mit scharfen Messern passieren weniger Unfälle.

Aber wenn sie dann doch passieren, dann sind sie halt schnell mal recht blutig. Wenn man zum Beispiel, jetzt mal rein theoretisch, etwas gedankenverloren Petersilie hackt und dabei das Messer schneller ist als die Finger. Wenn die frisch geschärften Messer durch einen (theoretischen) Fingernagel hindurchgleiten wie durch Butter. Wenn man plötzlich – den Schmerz hat man noch gar nicht richtig realisiert, so scharf war das Messer – mit einem blutenden Finger im Mund vor dem Schneidbrett steht und ungläubig beinahe die Hälfte seines Fingernagels, inklusive darunterliegenden Gewebes, aus dem Grünzeug klaubt.

Tja, also theoretisch kann das ja mal passieren, oder?

Und kaum ist der Finger desinfiziert und eingepackt und man stellt fest, dass so ein Verband furchtbar nervt, weil man nicht mehr tippen kann und alles fallen lässt und nass soll er auch nicht werden, worauf hat man dann richtig, richtig Lust? Genau, Brot backen!

Schwammerl-Haselnuss-Brot
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