Brownies mit Minzsahne

Sibel von Insane in the Kitchen lädt bei zorra (1x umrühren bitte aka kochtopf) zum Blogevent ein und da musste ich dabei sein.

Beide Blogs lese ich nämlich unheimlich gerne. Außerdem lautet das Thema „Death by Chocolate„. Muss ich noch mehr sagen?

Ich habe da nämlich DAS Rezept für DIE Brownies im Angebot.

Weiterlesen

Advertisements

Orangenzucker, Orangensalz, Orangensirup

Die Quintessenz einer Zitrusfrucht, also das, was eine Zitrone zitronig macht oder eine Orange orangig, steckt meiner Meinung nach eher in der Schale als im Saft.


Am Beispiel der Mandarine: Der Genuss beginnt in dem Moment, in dem man seine Fingernägel in die Schale gräbt und sich eine Wolke duftender Öle hüllt. Zitronenkuchen ohne Zitronensaft funktioniert einwandfrei, ohne Zesten wird er aber eine eher fade Angelegenheit. Und so mancher Cocktail ist erst durch die über dem Glas zerdrückte Zitrusschale perfekt.
Deswegen tut es mir immer leid, wenn Orangenschale einfach im Kompost landet. Andererseits ist es aus verschiedenen Gründen halt nicht so empfehlenswert jedes mal, wenn man eigentlich nur eine Orange essen will, einen Kuchen zu backen.
Beim mich langsam durch den Rest meiner Orangenkiste Essen mache ich deshalb hin und wieder mal die Schale mit Hilfe von Salz und Zucker haltbar. Dabei muss man eigentlich nur darauf achten, dass die Früchte unbehandelt sind, also dass die Schale ausdrücklich als zum Verzehr geeignet deklariert ist.

Weiterlesen

Orangen-Preiselbeer Schneckenkuchen

Dieses Rezept ist meiner Unfähigkeit geschuldet, Rezepte einfach so hinzunehmen wie sie sind. Ich war nämlich in den Smitten Kitchen Archiven unterwegs und da sind mir die cranberry-orange breakfast buns ins Auge gesprungen. Ich konnte sie schon riechen, so stark war der Drang sie jetzt, jetzt sofort, zu backen.

Aber.

Aber, schaltete sich der praktische Teil meines Gehirns ein, diese ganzen Eigelbe. Wohin denn dann wieder mit den Eiweißen? Ab in ein Schraubglas und im Kühlschrank vergessen? Einfrieren, natürlich unbeschriftet, und dann im Gefrierschrank vergessen? Klar, Eigelb gibt eine schöne Farbe, aber da kann man doch sicher einen Kompromiss finden.

Und die Buttermilch! Da bleiben auch nur wieder Reste, die hier kein Mensch trinken mag. Willst du nicht lieber normale Milch mit Orangensaft mischen? Da ist dann auch gleich die ganze Orange verwertet.

Außerdem, wo willst du um diese Jahreszeit frische Cranberries auftreiben? Nimm lieber Preiselbeeren aus dem Glas.

Und überhaupt, mischte sich eine weitere innere Stimme ein, wieso überhaupt breakfast buns? Frühstück heißt morgen. Also, nicht heute.

Wir backen jetzt Kuchen.

Für heute.

Weiterlesen

Bärlauch Gyoza

Der Frühling ist da und der Bärlauch sprießt, was wäre ich für ein Foodblogger, wenn ich im April kein Bärlauchrezept für meine Leser hätte. Das wäre ja so, als hätte man im Advent keine Plätzchenrezepte. Das geht ja wohl gar nicht. *hust*

Das knoflige Kraut kam bei mir letztens jedenfalls in kleine japanische Teigtaschen mit knusprigem Boden. Statt die Gyoza wie üblich mit einer Mischung aus Schweinehack und Kraut zu füllen, habe ich mich bei Smitten Kitchen inspirieren lassen und allerlei Grünes zusammen mit Tofu verpackt. Die konkreten Zutaten und Mengen sind aber eher meinem Kühlschrankinhalt geschuldet. Beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich die Bärlauchmenge erhöhen, aber die Pflänzchen waren einfach noch nicht besonders weit und ich wollte nicht zu viel auf einmal ernten.

Weiterlesen

Waldbeer-Vanille-Torte mit Mandelbiskuit

Fast musste ich den Blick abwenden, als sich die scharfe Klinge der unschuldigen, glubschäugigen Eule näherte und sie mitten ins Herz traf. Viel zu jung musste sie sterben.

Andererseits wäre es wahrscheinlich noch grausamer gewesen meiner Mutter eine Torte zum Geburtstag zu backen und ihr dann zu verbieten ihn anzuschneiden. Bewundern ja, probieren nein? Klingt eher nicht so festlich.

Das Eulchen bekommt dann halt hier auf dem Blog ihr Denkmal, und vielleicht erwacht sie ja in der Küche des einen oder anderen wieder zu neuem Leben?

 

 

Weiterlesen

Köttbullar

Fun Fact: Wenn man (also ich) bei Pinterest nach „Köttbullar“ sucht, zeigen die Resultate etwa zu 60 % Fleischbällchen und zu 30 % Alexander Skarsgard.

Jetzt würde ich zu Eric Northman auch nicht unbedingt nein sagen, in dem Fall ging es mit aber um ganz andere schwedische Leckerbissen.

Wobei sich nach meiner Rezeptsuche gezeigt hat, dass es mit den schwedischen Fleischbällchen genauso ist wie mit allen anderen Alltagsgerichten: Jeder hat so seine eigenen Vorstellungen, was reingehört und was nicht.

Ich persönliche würde auf Piment und gemahlenen Ingwer in den Köttbullar ungern verzichten, die Gewürze machen eben, zusammen mit der Sahnesoße und den Preiselbeeren, den Unterschied zu den unzähligen Fleischbällchengerichten dieser Welt.

Kein Grund also an meinem üblichen Pi mal Daumen Rezept etwas zu ändern, ich musste es diesmal einfach nur aufgeschrieben.

Das Ergebnis überzeugt, nicht nur meine skeptische Mutter („Köttbullar? Wie das Zeug bei Ikea?“), sondern auch einen Freund, der so spezielle Essgewohnheiten hat, dass die Liste* der Lebensmittel, die er isst, wesentlich kürzer ist als die Liste der Lebensmittel, die er nicht mag.

Euch wünsche ich viel Spaß beim Nachkochen, ich geh dann mal und versuche mir die falsche Aussprache abzugewöhnen.

* Wer glaubt ich scherze: die Liste existiert tatsächlich und hängt in Tabellenform an seinem Kühlschrank

Weiterlesen

Zitronenkekse

Manchmal weiß man genau, was man will.

Ich wollte Kekse, ganz einfache Zitronenkekse zum Tee, oder für den kleinen Durchhänger am Vormittag.

Zitronig sollten sie sein und mürbe, schnell gemacht und am besten solche Kekse, die immer besser werden, je länger sie lagern.

Ich war nicht in der Stimmung für Fleißarbeit, also nichts, das man ausstechen, füllen, spritzen, glasieren oder dekorieren müsste.

Wie gesagt, ich wusste genau, was ich wollte.

Nur das passende Rezept fand sich nirgends, bis ich auf die Idee kam, dass man den Teig für Omas Fingergolatschen – der eh der mürbste, zitronigste, zart-buttrigste Teig ist, den ich kenne – ja nicht unbedingt zu Golatschen formen muss. Dadurch, dass er beim Ruhen im Kühlschrank sehr fest wird, eignet er sich auch perfekt für Kekse, die man einfach von der Rolle schneidet.

Das Rezept ergibt ungefähr drei Bleche Kekse, die am besten schmecken, wenn sie mindestens eine Nacht Zeit haben durchzuziehen. Theoretisch halten sie sich wochenlang. Also, theoretisch.
Weiterlesen