Pilz Pâté

Ich esse auch noch andere Sachen als Pilze, ehrlich.

In meiner Warteschleife befinden sich zum Beispiel gerade Blaukraut-Quesadillas, da bin ich zwar mit dem Rezept, aber nicht ganz mit den Fotos zufrieden. Aber irgendwann braucht man halt auch mal eine Quesadilla-Pause, so lecker sie auch sind.

Also gibt’s in der Zwischenzeit wieder mal was mit Schwammerl, besser gesagt Champignons. Diese Pilz-Pâté mache ich, seit ich mir das Rezept in Schottland aus irgendeinem Kochbuch herausgeschrieben habe, recht regelmäßig.

Sie ist auch vielseitig einsetzbar. Man kann sie einfach als Brotaufstrich verwenden, oder in Sandwiches, wobei es besonders gut zu würzigem Käse passt. In Blätterteig zu Hörnchen gerollt wird ein super Snack oder eine Vorspeise draus. Zu Gorgonzola-Biscuits (Rezept demnächst) schmeckt sie einfach himmlisch.

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Schwammerlpasta mit brauner Knoblauchbutter und Austernpilzen

Nach meinem Silvesterbesuch in der Schweiz kam ich unerwartet mit einer Pastamaschine nach Hause. Daran war kein Fall von spontanem Shoppingfieber schuld, das lässt sich da unten mit einem Blick aufs Preisschild ganz schnell kurieren. Nein, das schöne neue Spielzeug war ein verspätetes Geburtstags-/Weihnachtsgeschenk.

Und meine Freunde hatten ja keine Ahnung was sie mir da angetan haben! Angesichts der neu eröffneten kulinarischen Möglichkeiten machte ich mich zu umfangreichen Streifzügen durch das Internet auf, googelte und suchte und bookmarkte und schlug mir einmal eine (gefühlt) ganze Nacht in den Archiven des Großmeisters der Pasta, Robert von lamiacucina, um die Ohren. Durchforstete meine Kochbücher neu, mit neuem Augenmerk auf den Pastarezepten, hatte ich die doch bislang zu Unrecht oft ignoriert.

Schnell wurde mir klar, dass „richtige“ Pasta keine/viele Eier enthält, aus normalem Weizenmehl/speziellem Hartweizenmehl besteht, hauptsächlich Eigelb/ganze Eier verwendet werden und Salz und Öl im Teig gar nicht gehen/unbedingt nötig sind. Ähm. Okay?

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Schwammerlrisotto mit Entenbrühe

Im Gefrierschrank schlummerte immer noch Brühe aus den Resten der Weihnachtsente, im Vorratsschrank stehen alte Honiggläser gefüllt mit getrockneten Schwammerln, also Waldpilzen.
Dachte ich zumindest.

Die Brühe war noch da, hintertückischerweise von mir unbeschriftet eingefroren um andere Leute vom Gebrauch abzuschrecken, aber mein selbst gesammelter Schwammerlvorrat war auf ein einsames Gläschen zusammengeschrumpft. Einfach so. Mir ist unbegreiflich, wie so etwas passieren konnte.

Oh, stimmt. Risotto.

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Panierter Parasol

Letzten Sonntag sind mir beim Schwammerlsuchen wunderschöne Riesenschirmlinge untergekommen. Faustgroße Köpfe, kurz vorm Öffnen, so, wie sie ja angeblich am besten schmecken, was ich jetzt durchaus bestätigen kann.

Also hab ich zwei mitgenommen, gleich beim Nachhause kommen ganz frisch paniert und zu übriggeblieben Spätzle vom Mittagessen verputzt. Sehr, sehr lecker! Offene, im ganzen panierte Hüte finde ich ja oft ein wenig brösellastig, weil zu dünn. Die geviertelten, geschlossen Hüte dagegen haben sich in ihrer Knusperhülle ihre Saftigkeit und Struktur bewahrt.
geviertelter Hut
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