Dan Bing – Frühstückswraps aus Taiwan

Hier ist es nun, das erste Rezept, dass ich aus Irland mitgebracht habe: Taiwanische Frühstückswraps.

Ja, ich war tatsächlich in Irland. Nein, ich habe mich nicht in der Insel geirrt. Ja, Fish Pie und Co. kommen auch noch.

Aber zwischen den Feiertagen, nach drei Tagen Festtagsschlemmen und Geschirrbergen, gelüstete es mich mehr nach diesem unaufgeregten und trotzdem leckeren Streetfoodklassiker. Mit dem hatte uns eine Mitbewohnerin aus Taiwan nämlich eines Morgens eine Freude gemacht, schmecken tut er aber auch zu anderen Tageszeit.

Und so nebenbei kann man in diesen Wraps auch so einige Reste vom Raclette unterbringen. Pflicht sind nämlich nur Ei und Frühlingszwiebeln, ansonsten hat man bei der Wahl der Füllungen freie Hand.
In meinem Dan Bing befinden sich heute Speck und Käse, laut Ti-Yun, besagter Mitbewohnerin, ist das in Taiwan eine sehr beliebte Variante. Glaube ich sofort.

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Süßkartoffel-Gyoza mit Holundermöhren

Manch einer wird jetzt wohl Fragen haben.

„Holunderblüten… im August?“ zum Beispiel. Und das völlig zu Recht. Heute gibt’s nämlich einen uralten Beitrag, den ich schon viel zu viele Wochen vor mir her schiebe. Mit gar nichts war ich nämlich zufrieden. Mit den Bildern nicht. Mir fiel kein Text ein. Gar nichts passte.

Das gleiche galt übrigens auch für jedes neue Rezept, das ich ausprobierte, für jedes neue Foto, das ich schoss. Und dann kam die Hitzewelle, die Glühbirne im Ofen ging kaputt und die Unlust wurde nur immer größer.

Eine andere berechtigte Frage wäre: „Gyoza… mit einer so unjapanischen Füllung?“. Aber das lässt sich ganz leicht erklären. Eigentlich sollten das nämlich Ravioli werden, aber es war Sonntag und ich hatte keine Eier mehr. Und Gyozateig braucht keine Eier.

Überhaupt passt die Vinaigrette der Holundermöhren, frei nach diesem Rezept bei bushcooks kitchen übrigens, super zu den knusprigen Gyoza. So konnte ich auch gleich noch den wunderhübschen Bund bunter Möhren verarbeiten.

Und nachdem der blockierende Blogpost nun endlich im Internet gelandet ist, ist die Blockade hoffentlich vorbei. Die Tomaten stehen nämlich schon in den Startlöchern und die Zucchini sind schon voll im Gange.

 

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Zwiebel Käse Pasties

Drei wahre Sätze:

Erstens, draußen schmeckt es immer besser.

Zweitens, mit den Fingern zu essen macht doppelt lecker.

Drittens, was sich reimt ist gut.

Allesamt gute Gründe beim Blogevent „Genießen auf Wiesen“ mitzumachen. Die KochzereMoni sucht noch bis Ende Mai nach picknickgeeignetem Fingerfood. Und was wäre dafür besser geeignet als Snacks, die ihre Verpackung gleich mitbringen?

 

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Rote Bete Tortellini mit Erbsenfüllung

Haben pea shoots eigentlich mittlerweile eine deutsche Bezeichnung, und wenn ja, welche? Ein paar Mal habe ich „Erbsensprossen“ gelesen, aber so ganz trifft es das auch nicht.

Pea shoots, wer sie noch nicht kennt, sind die jungen Triebe der Erbsenpflanze. Sie schmecken frisch, knackig und, wer hätte er gedacht, nach jungen Erbsen. Man kann sie wunderbar selbst ziehen, selbst wenn man nur ein sonniges Fensterbrett zur Verfügung hat. Alles, was man dazu braucht, ist ein Blumentopf, Erde und ganz normale getrocknete Erbsen, wie man sie in jedem Supermarkt findet. Sogar Schälerbsen haben bei mir, sehr zu meiner Überraschung, einwandfrei gekeimt. Dicht aneinander gesät, mit 1-2 cm Erde bedeckt und gut gegossen sollten schon bald die ersten grünen Spitzen zu sehen sein. Ernten kann man, wenn die Pflänzchen zwei oder drei Blattpaare haben. Wenn man Glück hat, treiben die Erbsen nach dem Schneiden sogar nochmal nach.

Zu meinen frühlingshaft rosaroten Tortellini machen sich die frischen grünen Triebe nicht nur optisch gut, die Pastafüllung besteht nämlich aus Ziegenkäse und, genau, Erbsen.

 

 

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Bärlauch Gyoza

Der Frühling ist da und der Bärlauch sprießt, was wäre ich für ein Foodblogger, wenn ich im April kein Bärlauchrezept für meine Leser hätte. Das wäre ja so, als hätte man im Advent keine Plätzchenrezepte. Das geht ja wohl gar nicht. *hust*

Das knoflige Kraut kam bei mir letztens jedenfalls in kleine japanische Teigtaschen mit knusprigem Boden. Statt die Gyoza wie üblich mit einer Mischung aus Schweinehack und Kraut zu füllen, habe ich mich bei Smitten Kitchen inspirieren lassen und allerlei Grünes zusammen mit Tofu verpackt. Die konkreten Zutaten und Mengen sind aber eher meinem Kühlschrankinhalt geschuldet. Beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich die Bärlauchmenge erhöhen, aber die Pflänzchen waren einfach noch nicht besonders weit und ich wollte nicht zu viel auf einmal ernten.

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Köttbullar

Fun Fact: Wenn man (also ich) bei Pinterest nach „Köttbullar“ sucht, zeigen die Resultate etwa zu 60 % Fleischbällchen und zu 30 % Alexander Skarsgard.

Jetzt würde ich zu Eric Northman auch nicht unbedingt nein sagen, in dem Fall ging es mit aber um ganz andere schwedische Leckerbissen.

Wobei sich nach meiner Rezeptsuche gezeigt hat, dass es mit den schwedischen Fleischbällchen genauso ist wie mit allen anderen Alltagsgerichten: Jeder hat so seine eigenen Vorstellungen, was reingehört und was nicht.

Ich persönliche würde auf Piment und gemahlenen Ingwer in den Köttbullar ungern verzichten, die Gewürze machen eben, zusammen mit der Sahnesoße und den Preiselbeeren, den Unterschied zu den unzähligen Fleischbällchengerichten dieser Welt.

Kein Grund also an meinem üblichen Pi mal Daumen Rezept etwas zu ändern, ich musste es diesmal einfach nur aufgeschrieben.

Das Ergebnis überzeugt, nicht nur meine skeptische Mutter („Köttbullar? Wie das Zeug bei Ikea?“), sondern auch einen Freund, der so spezielle Essgewohnheiten hat, dass die Liste* der Lebensmittel, die er isst, wesentlich kürzer ist als die Liste der Lebensmittel, die er nicht mag.

Euch wünsche ich viel Spaß beim Nachkochen, ich geh dann mal und versuche mir die falsche Aussprache abzugewöhnen.

* Wer glaubt ich scherze: die Liste existiert tatsächlich und hängt in Tabellenform an seinem Kühlschrank

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Pilz Pâté

Ich esse auch noch andere Sachen als Pilze, ehrlich.

In meiner Warteschleife befinden sich zum Beispiel gerade Blaukraut-Quesadillas, da bin ich zwar mit dem Rezept, aber nicht ganz mit den Fotos zufrieden. Aber irgendwann braucht man halt auch mal eine Quesadilla-Pause, so lecker sie auch sind.

Also gibt’s in der Zwischenzeit wieder mal was mit Schwammerl, besser gesagt Champignons. Diese Pilz-Pâté mache ich, seit ich mir das Rezept in Schottland aus irgendeinem Kochbuch herausgeschrieben habe, recht regelmäßig.

Sie ist auch vielseitig einsetzbar. Man kann sie einfach als Brotaufstrich verwenden, oder in Sandwiches, wobei es besonders gut zu würzigem Käse passt. In Blätterteig zu Hörnchen gerollt wird ein super Snack oder eine Vorspeise draus. Zu Gorgonzola-Biscuits (Rezept demnächst) schmeckt sie einfach himmlisch.

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