Orangenzucker, Orangensalz, Orangensirup

Die Quintessenz einer Zitrusfrucht, also das, was eine Zitrone zitronig macht oder eine Orange orangig, steckt meiner Meinung nach eher in der Schale als im Saft.


Am Beispiel der Mandarine: Der Genuss beginnt in dem Moment, in dem man seine Fingernägel in die Schale gräbt und sich eine Wolke duftender Öle hüllt. Zitronenkuchen ohne Zitronensaft funktioniert einwandfrei, ohne Zesten wird er aber eine eher fade Angelegenheit. Und so mancher Cocktail ist erst durch die über dem Glas zerdrückte Zitrusschale perfekt.
Deswegen tut es mir immer leid, wenn Orangenschale einfach im Kompost landet. Andererseits ist es aus verschiedenen Gründen halt nicht so empfehlenswert jedes mal, wenn man eigentlich nur eine Orange essen will, einen Kuchen zu backen.
Beim mich langsam durch den Rest meiner Orangenkiste Essen mache ich deshalb hin und wieder mal die Schale mit Hilfe von Salz und Zucker haltbar. Dabei muss man eigentlich nur darauf achten, dass die Früchte unbehandelt sind, also dass die Schale ausdrücklich als zum Verzehr geeignet deklariert ist.

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