Zwiebel Käse Pasties

Drei wahre Sätze:

Erstens, draußen schmeckt es immer besser.

Zweitens, mit den Fingern zu essen macht doppelt lecker.

Drittens, was sich reimt ist gut.

Allesamt gute Gründe beim Blogevent „Genießen auf Wiesen“ mitzumachen. Die KochzereMoni sucht noch bis Ende Mai nach picknickgeeignetem Fingerfood. Und was wäre dafür besser geeignet als Snacks, die ihre Verpackung gleich mitbringen?

 

In Vergleich zu würzigen Empanadas und Co halten sich die britischen Pasties bei den Zutaten eher zurück. Cornish Pasties, der Klassiker, enthalten Kartoffeln, viel Wurzelgemüse und Rindfleisch. Sämtliche Zutaten werden fein gewürfelt, nur mit Salz und Pfeffer gewürzt, roh in Mürbteig verpackt und gebacken. Darüber hinaus sind Käse und Zwiebeln als vegetarische Füllung sind aber auch sehr beliebt.

Darauf habe ich fürs Event aufgebaut und die Teigtaschen zuerst einmal miniaturisiert und eine Füllung aus Pastinaken, Kartoffeln und Zwiebeln mit würzigem Bergkäse, einer guten Handvoll Kräutern und Silberzwiebelchen aufgepeppt. (Wer Pastinaken nicht findet oder nicht mag, kann sie natürlich durch mehr Kartoffeln ersetzten.)

Den letzten Schliff erhalten die Pasties durchs Krendeln (wie bei den Kasnudeln) der Teigränder. Den Dreh hat man schnell raus (am besten ein Video googlen) und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Zwiebel Käse Pasties

25 bis 30 Stück

500 g Mehl (hier Dinkelmehl Type 630)
2 TL Salz
250 g Butter
1 Ei
4 EL Wasser

200 g Pastinaken
200 g Kartoffeln
150 g Bergkäse
1 Zwiebel
25 Silberzwiebeln
kleiner Bund Petersilie
15 Blätter Salbei
1 EL Thymiannadeln
Salz
Pfeffer

Ei oder Milch zum Bestreichen

 

Für die Zubereitung des Mürbteigs sollten alle Zutaten möglichst kalt sein und bleiben.

Also zuerst das Ei mit dem Wasser verquirlen und zurück in den Kühlschrank stellen. Dann die kalte Butter in dünne Scheiben schneiden und mit Mehl und Salz zu feinen Krümeln verarbeiten. Das geht entweder zwischen den Fingerspitzen, mit dem Messer oder einem speziellen Teigmischer. Viel bequemer ist es Butter, Mehl und Zucker in einen Zerkleiner zu geben und diesen die Arbeit machen zu lassen. Ich habe auch gute Erfahrungen mit dem Flachrührer der KitchenAid gemacht.

Egal mit welcher Methode, zum Schluss sollte die Butter in feinen Krümeln im Mehl verteilt sein. Dann gibt man gerade soviel Eimischung dazu, bis sich die Krümel zu einem Teig verbinden.

Schnell zu einer Kugel formen und im Kühlschrank mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen.

Für die Füllung das Gemüse und den Käse in sehr kleine Würfel schneiden. Die Silberzwiebel vierteln und die Kräuter hacken. Alles in einer Schüssel vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig dünn ausrollen und Kreise mit ungefähr 11 cm Durchmesser ausstechen. Ohne Ausstecher kann man gut eine Espresso-Untertasse als Schablone verwenden.

Etwas von der Füllung in die Mitte eines Kreises geben, halbmondförmig umklappen und die Ränder aufeinander drücken.

Die Teigtasche mit dem Rand nach außen in die linke (für Rechtshänder) Hand nehmen, mit dem rechten Daumen und Zeigefinger das erste Stück des Randes nach oben umfalten, dabei ein bisschen nach außen ziehen. Ein Stückchen weiter wandern und wieder ein bisschen Teig nach oben umfalten und leicht nach außen ziehen. Bis zum anderen Ende des Randes weitermachen. Der Teigrand sollte zum Schluss in etwa einem Stück Seil gleichen.

Mit dem Rest des Teiges wiederholen.

Den Ofen auf 170 °C Umluft vorheizen.

Die Pasties auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen, mit etwas Milch oder einem verschlagenen Ei bestreichen und in jedes Pasty mit dem Messer ein Loch stechen.

Für ca. 30 Minuten backen, oder bis die Pasties goldbraun sind.

 

 

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