Zitronenkekse

Manchmal weiß man genau, was man will.

Ich wollte Kekse, ganz einfache Zitronenkekse zum Tee, oder für den kleinen Durchhänger am Vormittag.

Zitronig sollten sie sein und mürbe, schnell gemacht und am besten solche Kekse, die immer besser werden, je länger sie lagern.

Ich war nicht in der Stimmung für Fleißarbeit, also nichts, das man ausstechen, füllen, spritzen, glasieren oder dekorieren müsste.

Wie gesagt, ich wusste genau, was ich wollte.

Nur das passende Rezept fand sich nirgends, bis ich auf die Idee kam, dass man den Teig für Omas Fingergolatschen – der eh der mürbste, zitronigste, zart-buttrigste Teig ist, den ich kenne – ja nicht unbedingt zu Golatschen formen muss. Dadurch, dass er beim Ruhen im Kühlschrank sehr fest wird, eignet er sich auch perfekt für Kekse, die man einfach von der Rolle schneidet.

Das Rezept ergibt ungefähr drei Bleche Kekse, die am besten schmecken, wenn sie mindestens eine Nacht Zeit haben durchzuziehen. Theoretisch halten sie sich wochenlang. Also, theoretisch.

Zitronenkekse

140 g Butter

140 g Butterschmalz

140 g Zucker

3 Eidotter

2 unbehandelte Zitronen

350 g Mehl

Butter und Butterschmalz Zimmertemperatur annehmen lassen, dann mit dem Zucker schaumig schlagen.

Die Schale der Zitronen fein abreiben und zusammen mit den Eidottern unterrühren. Eine der Zitronen auspressen und den Saft ebenfalls zugeben.

Das Mehl, aber nicht zu lange, unterrühren.

Den Teig halbieren und zu zwei Rollen mit 3 bis 4 cm Durchmesser formen, in Folie einschlagen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Ofen auf 170° C vorheizen.

Von den Teigrollen 5 mm dicke Scheiben schneiden und mit Abstand auf Backpapier legen.

Ungefähr 10 Minuten backen, oder bis die Ränder gerade eben Farbe nehmen.

Auf dem Blech abkühlen lassen, da die Kekse warm noch sehr weich sind.

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2 Gedanken zu “Zitronenkekse

  1. Habe das Rezept heute mal ausprobiert. Ist überhaupt nichts geworden. Schon bei der Butter, die Raumtemperatur haben sollte, habe ich gestutzt. Normalerweise macht man Mürbeteig ja mit kalter Butter aber ich habe mich trotzdem mal an das Rezept gehalten. Der Teig wurde auch nach 3h im Kühlschrank nicht richtig hart (hatte ich auch noch nie). Habe den Teig dann irgendwann einfach geschnitten und in den Backofen geschoben… Natürlich schmolzen die Kekse einfach so dahin, wurden hauchdünn und trieften vor Fett. Echt schade, obwohl ich mich zu 100% ans Rezept gehalten habe. War absolut für den Müll.

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    • Hallo Katie!

      Schade, dass das Rezept für dich nicht funktioniert hat. Ich kann mir nicht vorstellen, woran das gelegen haben mag. Eigentlich sollte der Teig spätestens im Kühlschrank fest werden… schon allein wegen dem hohen Anteil an Butter und Butterschmalz.

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